Im Juni 2026 nahmen 28 Studierende der Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik der Technikerschule Memmingen an einem zweiwöchigen Erasmus+-Projekt in Irland teil. Ziel der Reise war es, die Englischkenntnisse zu vertiefen, die irische Kultur kennenzulernen und gleichzeitig wichtige Erfahrungen für die persönliche und berufliche Entwicklung zu sammeln.
Wochentags besuchten die Studierenden das Atlantic Language Centre in Galway und vertieften ihre Englischkenntnisse in praxisnahen Unterrichtseinheiten. Gemeinsam lebten sie in einem Hostel und organisierten ihren Alltag selbstständig. Ausflüge zu den Cliffs of Moher, auf die Aran Islands sowie kulturelle Aktivitäten stärkten den Teamgeist. Die neuen Sprachkenntnisse wurden direkt im Alltag angewendet. Das Erasmus+-Projekt förderte Sprache, Selbstständigkeit und interkulturelle Kompetenz gleichermaßen.
Ein besonderes Highlight war die Besichtigung des Unternehmens McHale, eines international erfolgreichen Herstellers von Ballenpressen und Landtechnik. Die Studierenden erhielten spannende Einblicke in die Unternehmensphilosophie, moderne Fertigungsprozesse und internationale Geschäftsabläufe.
An der Universität of Galway erfuhren die angehenden Techniker mehr über das irische Hochschulsystem sowie über mögliche Studien- und Weiterbildungsperspektiven nach dem Abschluss ihrer Technikerausbildung.
Den feierlichen Abschluss des Erasmus+-Projekts bildete die Verleihung der Englisch-Zertifikate und Europäischen Mobilitätspässe. Projektleiter Stefan Wendtlandt stellte das Projekt sowie dessen Ziele und Bedeutung für die berufliche Weiterbildung vor. Anschließend berichteten Jonas Ischer (TSM) und Stefan Eisenbarth (TSE) in einer abwechslungsreichen Präsentation von ihren persönlichen Eindrücken aus Irland. Anhand zahlreicher Fotos gaben sie Einblicke in den Unterricht an der Sprachschule, das Leben in Galway sowie die kulturellen und persönlichen Erfahrungen während ihres Aufenthalts.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand anschließend die Übergabe der Englisch-Zertifikate und der Europäischen Mobilitätspässe, welche die erfolgreiche Teilnahme am Erasmus+-Programm offiziell dokumentieren.
Beim anschließenden Beisammensein nutzten Studierende, Lehrkräfte und Gäste die Gelegenheit zum Austausch und ließen den Nachmittag in angenehmer Atmosphäre ausklingen.
Die Feier markierte den erfolgreichen Abschluss eines besonderen Projekts und machte zugleich deutlich, welchen hohen Stellenwert internationale Erfahrungen, Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen heute für die persönliche und berufliche Entwicklung junger Fachkräfte besitzen.
